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Unterschwellige Nervosität

Interview zur MIPIM 2017 mit Manuel Köppel, CFO der BF.direkt AG

Manuel Köppel, CFO, BF.direkt AG
Manuel Köppel

Rund 23.000 Besucher sollen die MIPIM 2017 laut Veranstalter Reed Midem besucht haben. Das Wetter war vier Tage blendend, die Stimmung über weite Strecken auch. Allerdings werden angesichts seit nunmehr neun Jahren ansteigender Preise auch leichte Beklemmungen bezüglich der weiteren Entwicklung spürbar. Manuel Köppel, CFO der BF.direkt AG, spricht mit The Property Post über die MIPIM 2017.

Herr Köppel, das Wetter auf der MIPIM 2017 war blendend. Verlief für Sie die Messe ebenso?

Die Stimmung war in der Tat sehr gut. Wir haben mit vielen unserer Kunden gute Gespräche geführt und konnten diese auch mit anderen ins Gespräch bringen. Für uns als Berater ist das ja eines der Ziele der Messe, weil daraus neue Geschäfte entstehen. Dies ist uns auf der MIPIM 2017 auf jeden Fall gelungen.  

Sie sind im Finanzierungsbereich tätig. Gab es bei Ihren Gesprächen mit den Banken ein dominantes Thema?

Das Geschäft der Banken ist von einer hohen Wettbewerbsintensität geprägt. Wir konnten auf der diesjährigen MIPIM beobachten, dass der Wettbewerb unter den Banken noch einmal zugenommen hat. Aus diesem Grund sind die Banken in Cannes auch gerne zu uns gekommen, um über Projektansätze zu sprechen und so neue Geschäfte zu generieren.

Gibt es neue oder überraschende Erkenntnisse, die Sie auf der MIPIM 2017 gewonnen haben?

Überraschungen gab es keine. Generell ist die Nachfrage nach Objekten – sowohl von Käuferseite als auch von den finanzierenden Banken – noch etwas gestiegen. Allerdings haben auch die Banken das Frühjahrsgutachten des ZIA gelesen. Dies führt dazu, dass noch mehr Wert auf hohe Qualität gelegt wird. Dies zeigt sich u.a. darin, dass bestimmte Adressen unter den Projektentwicklern, die einen guten Ruf haben, sehr stark gefragt sind. Wobei ich jetzt nicht soweit gehen würde, dass die Aussagen aus dem Gutachten im Vordergrund standen. Aber man spürt doch eine gewisse unterschwellige Nervosität. Mehrheitlich herrscht die Meinung vor, dass die Preise nicht mehr ins Unendliche steigen werden.

Welche Pläne hat die BF.direkt AG für den Rest des Jahres?

Zunächst ist es für uns vor allem wichtig, die Geschäfte zu realisieren, die wir in Cannes anbahnen konnten. Darüber hinaus wollen wir unser Mezzanine-Geschäft weiter ausbauen. Aber gleichzeitig liegt auch ein Fokus auf der Risikovermeidung. Denn die Risiken im Markt sind mit den hohen Preisen nicht kleiner geworden.  

Die Nutzungsrechte wurden The Property Post zur Verfügung gestellt von BF.direkt AG
Erstveröffentlichung: The Property Post, März 2017

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