The Property Post - Das Online-Meinungsportal für die deutsche Immobilienwirtschaft
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Digital mit Excel?

Immobilienprojektentwickler hinken bei der Digitalisierung hinterher

Erscheinungstermin: August 2020

Herausgeber: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen - Geislingen im Auftrag von Reasult

Auch wenn die digitale Transformation in der Immobilienwirtschaft im vollen Gange ist – bei den Projektentwicklern gibt es noch viel Nachholbedarf. Im Auftrag von Reasult hat die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen eine wissenschaftliche Marktstudie zur Digitalisierung in der Immobilienwirtschaft erstellt und dazu im Juni 2020 eine Befragung unter knapp 100 Führungskräften deutscher Immobilienprojektentwickler durchgeführt.

Einige der zentralen Ergebnisse:

  • Excel bleibt Hauptlösung: 88 Prozent der befragten Projektentwickler setzen Excel im Kerngeschaft ein, die meisten sogar als Hauptsoftware
  • Mitarbeiterakzeptanz ist wichtiges Kriterium für den Erfolg beim Einsatz von digitalen Lösungen
  • Die Interviewten erwarten von digitalen Technologien hauptsächlich operative betriebswirtschaftliche Vorteile: Die eingesetzte Software soll die Effizienz und Effektivität steigern, zugleich den Arbeitsablauf erleichtern und die Transparenz erhöhen
  • Digitale Lösungen, die sich zurzeit im Einsatz befinden sind insbesondere digitale Projekträume und CAD-Programme, gefolgt von BIM und Cloud Computing
  • Projektakquisition, Personalmanagement und Risikomanagement gehören noch zu den am wenigsten digitalisierten Bereichen
  • Treiber der Digitalisierung sind die Geschäftsleitung und die jüngeren Mitarbeiter, Bremser überwiegend die ältere Belegschaft. Folglich wird die Mitarbeiterakzeptanz als wichtigstes Kriterium für den Erfolg beim Einsatz von digitalen Lösungen angesehen
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