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Große Transformation im Quartier

Zur partizipationsorientierten Quartiersentwicklung

Erscheinungstermin: August 2018

Herausgeber: FGW – Forschungsinstitut für gesellschaftliche Weiterentwicklung e.V.

Die Studie analysiert die Potenziale, die Grenzen und die Strategien eines quartiersbezogenen Bottom-up-Ansatzes der nachhaltigen Transformation.

Auf einen Blick:

  • In den letzten Jahren hat sich eine Wende in der deutschsprachigen Transformationsdebatte ereignet. In den Fokus rücken nun polyzentrische Ansätze, Bottom-up-Strategien, die auf Transformation eher vom Lokalen zum Globalen setzen. Sie bilden den Ausgangspunkt dieser Studie.
  • Im Quartier liegen große Potenziale für die Transformation.Verglichen werden hier sechs partizipationsorientierte Quartiersinitiativen in Bonn, Köln und Wuppertal.
  • Die Initiativen verstehen Partizipation als die Möglichkeit des Teilens miteinander und der Mitgestaltung (Co-Creation).
  • Ein  zentrales Anliegen der  Initiativen sind  die  Eigentumsverhältnisse  im  urbanen Raum. Es werden mehr Frei- und Gemeinschaftsräume gefordert, Raum wird als Gemeingut behandelt.
  • In ihrer bisherigen Form können die untersuchten lokalen Initiativen nur eine Demokratie als ‚Herrschaft für das Volk‘ für sich beanspruchen, jedoch nicht als ‚Herrschaft durch das Volk‘. Diese Schwäche können sie überwinden, indem sie zum Beispiel das Konzept des ‚Quartiersrats‘ zu eigen machen.
  • Initiativen können die soziale Inklusion als Ziel konsequenter verfolgen,um die lokale Demokratie zu stärken und die große Transformation im Quartier voranzutreiben.
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