18.08.2023

Home sweet Homeoffice

Über die Hälfte der Büroflächen in Deutschland stehen in der Regel leer

Erscheinungstermin: Juli 2023

Herausgeber: PwC

Im Zuge der COVID-19-Pandemie hat sich das Arbeiten im Homeoffice vom einer Notwendigkeit zum "New Normal" entwickelt. Die fortschreitende Digitalisierung und die Verfügbarkeit von leistungsfähigen Kommunikationstechnologien haben diese Entwicklung möglich gemacht. Welche Implkationen ergeben sich aus der zunehmenden Arbeit von zu Hause aus für die Flächennachfrage und Ansprüche an Büroimmobilien? Im Rahmen der dritten Auflage der PwC-Studie zum ortsunabhängigen Arbeiten wurden 125 Arbeitgeber und 600 Arbeitnehmer von deutschen Unternehmen zu ihren Erfahrungen mit dem Arbeiten aus dem Homeoffice und zu möglichen Änderungen beim Flächenbedarf durch neue Arbeitsplatzkonzepte befragt.

Die wichtigsten Erkenntnise der Studie:

  • Drei Jahre nach Ausbruch der Pandemie bestätigen die Umfrageergebnisse den Wunsch der Arbeitnehmer nach Flexibilität und der verstärkten Arbeit aus dem Homeoffice. Das Homeoffice hat als Arbeitsort für alle Generationen und über Branchen hinweg an Bedeutung gewonnen. Eine vollständige Rückkehr ins Büro wird es zukünftig nicht mehr geben.
  • Arbeitnehmer verbringen durchschnittlich etwas mehr als die Hälfte der Arbeitswoche an ihrem Heimarbeitsplatz. Rund 62 Prozent der Arbeitnehmer möchten mindestens einen Tag pro Woche im Homeoffice verbringen.
  • Produktivität: Die positive Wahrnehmung bezüglich der Produktivität am Heimarbeitsplatz ist seit der ersten Umfrage im Jahr 2020 konstant hoch. 94 Prozent der Arbeitgeber geben an, dass die Produktivität der Mitarbeiter im Homeoffice mindestens genauso hoch oder sogar höher ist als im Büro, drei von vier Arbeitnehmer sehen das genauso.
  • Die Herausforderungen des Informationsaustausches und der Zusammenarbeit im Homeoffice haben sich konstant verbessert. Sie bleiben, zusammen mit der Ablenkung in der häuslichen Umgebung und der Ausstattung des Homeoffice-Arbeitsplatzes, aber weiterhin die größten Herausforderungen.
  • Mitarbeiterzufriedenheit: Die Möglichkeit der Arbeit im Homeoffice leistet einen erheblichen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben und trägt maßgeblich zur Zufriedenheit bei. 71 Prozent der Befragten geben an, eine erhöhte Lebensqualität und 72 Prozent eine bessere Work-Life-Balance durch die flexible Nutzung von Homeoffice zu haben.
  • Die Möglichkeit, einen Großteil der Arbeitszeit flexibel aus dem Homeoffice zu bestreiten, ist ein wesentlicher Entscheidungspunkt für Arbeitnehmer bei der Wahl des Arbeitgebers, insbesondere für junge Menschen. Darüber hinaus erwarten die Arbeitnehmer sogar gewisse Kompensationen, wenn sie ins Büro zurückkehren, wie zum Beispiel Zuschüsse zu den Fahrtkosten oder die Bereitstellung von Getränken und Speisen.
  • Büroauslastung: Die befragten Arbeitgeber geben im Durchschnitt eine Büroauslastung von 45% an – mehr als die Hälfte der Büroflächen ist demnach ungenutzt. Zu Spitzenzeiten steigt die Auslastung auf 63% an.
  • Veränderung der Büroflächen: Die Mehrheit der Unternehmen plant, ihre Büroflächen an die neuen Anforderungen anzupassen oder hat bereits Maßnahmen ergriffen. Dabei stehen Änderungen der Ausstattung und der Grundrissgestaltung Fläche im Vordergrund. Arbeitgeber gehen mittlerweile überwiegend von einem gleichbleibenden Flächenbedarf aus.
  • Wirtschaftlichkeit: Der wichtigste Einflussfaktor auf die Wirtschaftlichkeit eines Flächenabbaus sind die Umbaukosten der verbleibenden Büroflächen – dies gilt sowohl für Mietflächen als auch für Eigentum.
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Inhaltlicher Überblick

  • Homeoffice als Arbeitsort
  • Entwicklung der Mitarbeiterproduktivität
  • Entwicklung der Mitarbeiterzufriedenheit
  • Umsetzung neuer Arbeitskonzepte (Büroorganisation)
  • Veränderung der Büroflächen
  • Wirtschaftlichkeit der Flächenanpassungen
  • Zusammenfassung

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