23.06.2021

Residential Report 2020

Trends und Entwicklungen des Wohnungsmarktes in Deutschland

Erscheinungstermin: April 2021

Herausgeber: BNP Paribas Real Estate

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie halten die Immobilienbranche länger in Atem, als es in der Mitte des vergangenen Jahres vorgestellbar gewesen war. Gleichzeitig ist der Zuwachs an Kapital für die Investition in Wohnimmobilien massiv angestiegen. Die „Wall of Money“ profitiert dabei einerseits von der nach wie vor lockeren Geldpolitik der großen Zentralbanken, andererseits aber auch von steigenden Risiken und einer wachsenden Unsicherheit bei anderen Assetklassen. Vor diesem Hintergrund haben sich Wohn-Investments in den zurückliegenden Quartalen als krisensicher erwiesen. Dies ist eine der zentralen Erkenntnisse aus dem aktuellen Residential Report 202 von BNP Paribas Rel Estate.

Erfahrene Wohnungsmarkt-Investoren haben ihr Engagement nicht nur aufrechterhalten oder sogar noch erweitert, sondern es ist ein deutlich zunehmende Zahl von Anlegern am Markt zu verzeichnen. Eine ganze Reihe von großen Investment Managern, die bislang nur in gewerblichen Assetklassen aktiv waren, hat mittlerweile in Wohnimmobilien investiert oder ist aktuell dabei, entsprechende Fonds sowie die dazugehörige Infrastruktur aufzubauen. Die Erkenntnis, dass Wohn-Investments im Vergleich zu anderen Assetklassen mit einem vergleichsweise geringen Risiko, sicheren Cashflows und einer auch langfristig stabilen Nachfrage einhergehen, setzt sich zunehmend durch.

Deshalb verwundert es auch nicht, dass 2020 das zweitbeste Investmentvolumen aller Zeiten registriert wurde und sich dieser positive Trend auch im ersten Quartal des laufenden Jahres fortgesetzt hat. Die Konsequenz der großen Nachfrage sind weiter steigende Preise für Core-Produkte. Dies gilt sowohl für Projektentwicklungen als auch für attraktive Bestandsportfolios in guten Lagen. Aus Sicht der Käufer stehen bei Wohninvestments vor allem die langfristige Sicherheit und die große Liquidität im Fokus der Entscheidung. Hieran ändern auch relativ niedrige Renditen nichts, die vor dem Hintergrund der skizzierten Vorteile als logische Konsequenz akzeptiert werden.

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