The Property Post - Das Online-Meinungsportal für die deutsche Immobilienwirtschaft
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Wohnen in Deutschland 2020

Unterschiede zwischen Stadt und Land

Erscheinungstermin: November 2020

Herausgeber: IW Köln

Die Einschnitte in Wirtschaft und Gesellschaft durch die Pandemie haben eine Tragweite, die es in der Bundesrepublik Deutschland bisher so noch nicht gegeben hat. Der Wohnmmobilienmarkt ist auch in der Krise äußerst robust. Die gemeinsame Studie "Wohnen in Deutschland 2020 – Unterschiede zwischen Stadt und Land" des Verbandes der Sparda-Banken und dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln untersucht, wie die Coronavirus-Pandemie den deutschen Wohnimmobilienmarkt beeinflusst. Ein weiterer Fokus der Studie liegt auf der Frage, wie sich die stark gestiegenen und auch weiter steigenden Preise in den Metropolen und Großstädten auf das direkte Umland auswirken - und wie dies wiederum die Entscheidungen von Kaufinteressenten beeinflusst, den Erwerb von Immobilien auch in ländlicheren Regionen in Erwägung zu ziehen und dorthin aus der Stadt abzuwandern.

Einige der zentralen Erkenntnisse:

  • Je höher die Immobilienpreise, desto eher zieht die arbeitende Bevölkerung ins Umland und pendelt, d.h. mit den Preisen steigt auch der Pendlersaldo
  • Der Wohnimmobilienmarkt ist trotz der Covid-19-Pandemie bemerksenwert robust und zeigt keine Schwächen für die nächsten Monate
  • Die Preisdifferenz zwischen Immobilien in den sieben Metropolen und ihrem Umland beträgt im Schnitt rund 55 Prozent
  • Die 10 teuersten ländlichen Regionen Westdeutschlands für Wohneigentum liegen alle in der Metropolregion München
  • Der Zuzug in die refolgreichen Regionen und insbesondere in die Metropolen ist ungebrochen
  • In Berlin, München, Köln, Hamburg und Stuttgart sind die Preise im Umland seit 2017 stärker gestiegen als in den Metropolen
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