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EVIC-Investorenumfrage 2017

Investitionsstrategien institutioneller Investoren am deutschen Wohnimmobilienmarkt

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt befindet sich mittlerweile seit Jahren in einer Hochpreisphase und ist geprägt von einem großen Nachfrageüberhang. Die aktuelle Investorenumfrage widmet sich den Fragestellungen: Was sind die Anlagekriterien von institutionellen Anlegern und Family Offices im derzeitigen Marktumfeld und wie wirken sich diese Entwicklungen auf die Investitionstätigkeiten bei institutionellen Investoren aus?

In der aktuellen Investorenumfrage wurde im Juli und August 2017 durchgeführt und kommt zu folgenden zentralen Ergebnissen:

  • Mit rund 52 Prozent dominiert der Bereich Wohnen das Immobilienportfolio der institutionellen Anleger.
  • 52 Prozent der Befragten rechnen in den kommenden 12 Monaten nicht mit einer Anhebung der Leitzinsen.  
  • Die befragten Teilnehmer planen insgesamt Verkäufe in Höhe von  rund 1,1 Milliarden Euro.
  • Rund 13 Prozent der befragten Teilnehmer erhöhen ihre Liquiditätsquote, weil keine passenden Produkte auf dem Markt sind – Die Mehrheit erhöht jedoch nicht (65 Prozent).
  • In B -  und C - Standorten kalkulieren Investoren im Durchschnitt mit 3 Prozent Mietsteigerung.  
  • Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer rechnet mit stagnierenden oder sinkenden Preisen.  
  • Die Investitionen in Einzelhandelsimmobilien werden stark reduziert.  
  • Die Mehrheit der Befragten rechnet mit einem Renditeniveau von 4 Prozent bis 5 Prozent.  
  • Nur knapp die Hälfte bevorzugt Top - 7 - Städte für Wohnimmobilieninvestments.  
  • Trotz hoher Preise planen nur 23 Prozent Verkäufe, um Gewinne mitzunehmen.  
  • Für 63 Prozent sind steigende Leitzinsen das größte Risikoszenario.  

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