18.02.2016

Temporäres Wohnen

Qualität, Service und Flexibilität zählen

Lutz Dammaschk, Geschäftsführer, VEGIS Immobilien Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft GmbH
Lutz Dammaschk

Das Thema „Temporäres Wohnen“ ist noch relativ neu in der Immobilienwelt und wird derzeit unter verschiedenen Begrifflichkeiten wie Boardinghouse, Micro-Living, City-Living, Mikro-Wohnungen, Mikro-Appartements und eben auch „Temporäres Wohnen“ geführt.

Für alle genannten Begriffe gilt, dass sie für die angesprochenen Zielgruppen eine Wohnform der Zukunft darstellen und im Trend liegen. Dazu bilden sie eine interessante Alternative zum klassischen Hotel.

Im Mai 2014 wurde im Bundesbaublatt unter dem Titel „klein, kleiner, mikro" berichtet, dass „vielerorts Mikrowohnungen in den Mittelpunkt des Investoren-Interesses rücken. Den Ausgangspunkt für die Errichtung von Mikrowohnungen bildet die aktuell sehr große Nachfrage nach Wohnungen für jüngere Ein-Personen-Haushalte, insbesondere in den wirtschaftsstarken Großstädten sowie an Universitätsstandorten.

Zielgruppe sind Young Professionals – Berufseinsteiger/Trainees, junge Berufstätige, Singles, Wochenendpendler, internationale Fachkräfte, Neuankömmlinge in einer Stadt, Geschäftsleute und eben auch Studenten. Also Personen, die Qualität, Service und Flexibilität suchen.

Temporäres Wohnen findet in der Regel in ca. 22 – 40 m² großen 1- 2 Zimmer-Appartements statt. Dazu kommen eine zentrale Lage und/oder die Nähe zu Hochschuleinrichtungen in Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie gastronomischen und kulturelles Umfeld vor der Tür.

Die Appartements verfügen in der Regel über eine (Voll)-Möblierung mit Duschbad und Pantry-Küche. Ein schnelles Internet und zusätzliche kostenpflichtige Serviceleistungen wie Reinigungs- und Wäscheservice runden das Angebot ab.

Als Standorte kommen überwiegend Metropolstandorte wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München oder Stuttgart infrage. Alle Standorte verfügen über ein überdurchschnittliches Mietniveau, hohe Kaufkraft, wachsenden Arbeitsmärken, steigender Einwohnerentwicklung und eben Mangel an Temporärem Wohnen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Demographische Wandel schafft neuen Wohnbedarf! Der schon jetzt bestehenden hohen Nachfrage von Singlehaushalten besonders in Metropolen steht ein absolut nicht ausreichendes Angebot an 1-Zimmer-Wohnungen gegenüber. Dazu kommt die in der Zukunft entstehende Versorgungslücke an barrierefreien bzw. altersgerechten Wohnungsangeboten. Im Jahr 2025 werden mehr als zwei Millionen altersgerechte Wohnungen gebraucht. Die nächste Zielgruppe sind daher Senioren, die bezahlbare kleine Wohnungen suchen.

Die VEGIS Unternehmensgruppe hat sich daher mit Ihrem Geschäftsbereich VEGIS Campus auf „Studentisches Wohnen, Temporäres Wohnen und Altersgerechtes Wohnen“ spezialisiert.

Die Nutzungsrechte wurden The Property Post zur Verfügung gestellt von VEGIS Immobilien Verwaltungs- und Vertriebsgesellschaft mbH
Erstveröffentlichung: Heuer Dialog, INSIGHT Nr.1, März 2015