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Mieterstrom

Rechtliche Einordnung, Organisationsformen, Potenziale und Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen

Erscheinungstermin: Januar 2017

Herausgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Die Studie der Prognos AG und Boos Hummel & Wegerich (BH&W) ordnet das Thema „Mieterstrom“ im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie rechtlich ein und gibt einen Überblick über die Organisationsformen, die Potenziale und die Wirtschaftlichkeit von Mieterstrommodellen.

Das Fazit der Studie lautet: In vielen Fällen lohnt es sich für Gebäudeeigentümer, Vermieter und weitere Akteure nicht, das Potenzial zu erschließen. Derzeit stünden der Einführung von Mieterstrommodellen bedeutende administrative, organisatorische und rechtliche Hemmnisse in der Umsetzung entgegen. Eine Förderung würde die Anzahl der rentablen Projekte deutlich erhöhen. Die Studie zeigt auch, dass man Mieterstrom mit einer direkten Vergütung zielgenauer und differenzierter fördern kann als mit einer pauschalen Verringerung der EEG-Umlage.

Darüber hinaus wurde auch untersucht wie groß das Potenzial für Mieterstrommodelle in Deutschland ist. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bis zu 3,8 Millionen Wohnungen mit Mieterstrom versorgt werden können.

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