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Das Potenzial Kunst für Serviced Apartments

Ninja Walbers, Kunstberaterin, KUNST RAUM KONZEPTE Dirk Monreal
Ninja Walbers

Wohlfühlatmosphäre erzeugen, das ist einer der wichtigsten Zielfaktoren von Serviced Apartments-Betreibern. Serviced Apartments sind die Newcomer der Hospitality-Branche. Smart eingerichtet bieten sie Young Professionals, Geschäftsleuten, Pendlern oder auch Neuankömmlingen das flexible Zuhause auf Zeit und dies verbunden mit Wohnkomfort. Dieses Modell hat Zukunft, wie das starke Wachstum der Branche belegt. Der Serviced Apartments Markt boomt. Etablierte Hotelmarken expandieren mit neuen Aparthotels. Mittelständische Betreiber eröffnen in A- und mittlerweile auch verstärkt in B-Destinationen neue Häuser.

Besonderes Merkmal von Serviced Apartments ist die Qualität der Inneneinrichtung. Die Wohnung repräsentiert den Lifestyle unserer Zeit! Dies spiegelt sich deutlich im Bereich des temporären Wohnens wider. Weg von 08/15 Design wird hier Wert auf Individualität beim Interior Design gelegt. Den Betreibern ist der Anspruch ihrer Gäste wichtig, dazu gehört die wohnliche Atmosphäre. Die große Herausforderung ist daher, Funktionalität mit Individualität zu verbinden, gleichzeitig soll Wohnidentität geschaffen werden. Die Lösung dafür: KUNST.

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Der innovative deutsche Anbieter ipartment setzt auf Kunst; Bildquelle: ipartment, Köln

Kunst als Erfolgsfaktor

Interior Design gehört zu dem wichtigsten Punkt der Betreiber und Investoren. „Das Stilbewusstsein der Deutschen ist gestiegen“ [i], verrät Corinna Kretschmar-Joehnke, Geschäftsführerin von Joy-Design, eine der Top-Designbüros für Hotelgestaltung, und damit auch die Ansprüche. Serviced Apartments müssen darauf reagieren und ihren Gästen einen höheren Wohnkomfort als Hotels bieten.

Weg von der Stange und nicht genormt, so zeichnet sich das Design als mit das wichtigste Qualitätskriterium aus. An welcher Stelle sich also abgrenzen und wie? Eigens für die Häuser konzipierte Kunstwerke sind die Lösung: exklusive Fotoeditionen, digitale Kunst für Screens oder warum nicht auch ein Wandteppich. Kunst bietet kreative Möglichkeiten um neue Wege zu gehen und für Gäste einen Wohnkomfort zu schaffen, mit dem sie sich Zuhause fühlen. Damit kommen die Betreiber dem Bedürfnis Ihrer Gäste nach, sich mit dem aktuellen Wohnort zu identifizieren. Mit diesem Potenzial können in einheitlichen Wohnkonzepten innovative und erfrischende Akzente gesetzt werden. Kunst erzeugt zudem positive Emotionen, diese wird von den Gästen unmittelbar auf ihren Wohnraum übertragen. Das Kunstwerk kann somit der Schlüssel für eine dauerhafte Bindung und damit ihr Erfolg sein.

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Beispiel einer Arbeit vom Künstler Prof. Dr. Sina Mostafawy; Bildquelle: ipartment, Köln

Kunst als Wettbewerbsvorteil

Ein nicht zu unterschätzender Punkt. Neue Player beflügeln den Serviced-Apartment-Markt. Mit jeder neuen Hauseröffnung verbessern und verfeinern Unternehmen, wie beispielsweise die aus der Schweiz stammende VISIONAPARTMENTS, ihre Produkte.[ii] Kunst bietet dabei enorme Chancen um sich auf dem Markt optimal zu positionieren. Dies gilt für all jene, die mit Mut und Begeisterung Neues entwickeln wollen. Für Neues braucht es immer wieder innovative Impulse, die den Blick der Gestalter und Macher in der Branche inspirieren. Unserer Meinung nach, gibt es kaum geeignetere Impulsgeber als Künstlerinnen und Künstler. Kunst entsteht aus dem Suchen und Finden von neuen unkonventionellen Lösungen. Sei es eine Atmosphäre erzeugende Kunstausstattung in den Zimmern oder ortsspezifische Installationen in den öffentlichen Bereichen wie der Lobby, Gemeinschaftsräumen oder ja, auch als markanter Blickfang an der Außenfassade! Kunst ist ein Add-On-Highlight, das jedem Haus das gewisse und vor allem charakteristische Etwas verleiht. Neben dem spannenden Wagnis Kunst, gewinnen die Häuser ein Alleinstellungsmerkmal, das auch wunderbar als Marketingtool einsetzbar ist. Bilder bieten ein unglaubliches Potenzial und wirken auf Entscheidungsprozesse ein. Betreiber und Investoren werden vom ästhetischen Mehrwert profitieren.  

Übrigens, ein Zuruf am Schluss. Neben dem gestalterischen und emotionalen Potenzial ist Kunst auch steuerlich absetzbar.

 

[i] Hotels wollen Storys erzählen. Interview mit Corinna Kretschmar-Joehnke. In: dbmobil März 2017. S.54-58.

[ii] https://www.heuer-dialog.de/news/1000040627/die-schweiz-ist-praedestiniert-fuer-die-serviced-apartment-branche

Die Nutzungsrechte wurden The Property Post zur Verfügung gestellt von KUNST RAUM KONZEPTE Dirk Monreal
Erstveröffentlichung: The Property Post, Juni 2017

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