04.12.2015

Global Real Estate Bubble Index

For housing markets of selected world cities 2015

Erscheinungstermin: October 2015

Herausgeber: UBS

Die Entwicklungen der letzten 17 Jahre zeigen deutlich, dass sich die Immobilienpreise seit 1998 in vielen Städten inflationär verdoppelt haben. Das Preisniveau ist höher als vor der Finanzkrise im Jahr 2007/2008.

In Sydney, Vancouver, San Francisco und Amsterdam deuten Abweichungen von der langfristigen Norm auf deutlich überbewertete Wohnimmobilienmärkte hin. Ebenso überzogen sind die Bewertungen in Genf, Zürich, Paris und Frankfurt. Dasselbe gilt, wenn auch zu einem geringeren Grad für Tokio und Singapur. Die US-Städte New York und Boston weisen im historischen Vergleich eine faire Bewertung auf, während Chicago unterbewertet ist. Das Risiko einer Immobilienblase ist in London und Hongkong am ausgeprägtesten.

„Eine Mischung aus optimistischen Erwartungen, günstigen ökonomischen Fundamentaldaten und Kapitalzuflüssen aus dem Ausland lies die Bewertungen in einigen Städten in den vergangenen Jahren kräftig ansteigen. Die lockere Geldpolitik hat eine Normalisierung der Wohnimmobilienmärkte verhindert und das Risiko lokaler Blasen erhöht.“, sagt Claudio Saputelli, Leiter Global Real Estate bei UBS CIO WM.

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