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15.11.2022

Flex Offices

Managementverträge werden starken Aufschwung erfahren

Wybo Wijnbergen, Gründer und CEO, infinitSpace
Wybo Wijnbergen

Laut Savills' European Flex Offices Spotlight, Herbst 2022, trüben eine Reihe globaler Lieferketten- Schocks weiterhin die makroökonomischen Aussichten. Der Report kommt zu dem Schluss, dass die veränderten Anforderungen an die optimale Nutzung von Büroflächen die Attraktivität des Flex-Sektors für Vermieter weiter erhöhen.

Schließlich müssen Unternehmen in einem Markt mit historisch niedriger Arbeitslosigkeit die Attraktivität ihrer Büros im Hinblick auf die Mitarbeitergewinnung sicherstellen. Ziel sei die optimale Balance ihrer entsprechenden Richtlinien vor dem Hintergrund der Arbeitnehmerwünsche nach Flexibilität.

Gleichzeitig zeigen Ergebnisse des „EME Investor Sentiment Survey“ von Savills, dass Eigentümer angesichts der gestiegenen Bau- und Ausstattungskosten zurückhaltend bleiben. Immerhin rund 29 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihr Engagement in Bereich Flex Office Space in den kommenden rund zwölf Monaten unter Umständen erhöhen würden. 14 Prozent wiederum würden einen Managementvertrag abschließen während weitere 21 Prozent würden einen Mietvertrag mit einem Betreiber bevorzugen.

Laut der Flex-Office-Plattform von Savills, Workthere Flexmark, haben derzeit nur vier Prozent der europäischen Betreiber flexibler Büroflächen einen Managementvertrag mit dem Eigentümer abgeschlossen. Deutlich höher liegt dieser Anteil in UK mit rund 16 Prozent. Darüber hinaus stellt das Beratungsunternehmen fest, dass viele Anbieter aus Kostengründen und zur Risikominimierung einen Partnerschaftsvertrag mit dem Eigentümer anstreben. Savills geht davon aus, dass mehr europäische Eigentümer kurz- und mittelfristig (bis Herbst/Ende 2023) dem Beispiel von UK folgen und vermehrt Managementvereinbarungen vornehmen werden. Auch erwartet der Europachef von Workthere Flexmark in diesem Bereich einen starken Digitalisierungsschub in den kommenden fünf Jahren.

InfinitSpace: Ein neues Konzept und ein neuer Ansatz für flexible Büroflächen
In Anbetracht der Erfahrungen aus den Boomzeiten von WeWork war in unseren Augen ein neuer Ansatz notwendig, um das Interesse der Eigentümer wieder auf das Angebot an flexiblen Büroflächen zu lenken und gleichzeitig infinitSpace nicht als den x-ten Coworking-Anbieter vorzustellen.
Was infinitSpace in unseren Augen besonders und anders macht, ist das White-Label-Konzept, das in einer Vielzahl von Kontexten angewendet werden kann, der stark technologieorientierter Ansatz, das tiefe Verständnis der Kundenbedürfnisse und vor allem natürlich das Partnerschaftsmodell, bei dem der Eigentümer die volle Kontrolle behält und von dem sowohl der Eigentümer als auch infinitSpace finanziell profitieren. Auf diese Weise können wir sowohl den Vermietern als auch den Nutzern ein zeitgemäßes Paket anbieten, das Teil einer angenehmen, vollständig digitalisierten, jederzeit zugänglichen "ready to work" Arbeitsumgebung ist. Ein Teil einer Arbeitswelt, in der die Nachfrage nach flexiblen, Menschen zentrierten flexiblen Arbeitsplätzen im Mittelpunkt eines jeden Unternehmens steht.

Innovatives Asset Management als Partner von Eigentümern und Nutzern
Wir haben uns das zum Ziel gesetzt, Immobilieneigentümer und -nutzer zusammenzubringen und beide Seiten von komplexen Aufgaben zu entlasten. Damit werden wir als "Flex-Office-Space-Partner" von Eigentümern aktiv und identifizieren gemeinsam Flex-Space- und damit auch Effizienz- und Kostenpotentiale. Wir fördern menschliches Engagement, indem wir lokale Gemeinschaften in erstklassigen Räumen zusammenbringen, die über maßgeschneiderte Dienstleistungen und hochmoderne Technologie verfügen.

Flexibilisierungspotenzial für bis zu einem Fünftel der Bürofläche
Bei infinitSpace schätzen wir das Flex-Office-Potenzial zahlreicher Gebäude derzeit auf rund 20 Prozent der vermietbaren Fläche und das Potenzial in Bezug auf den Nettobetriebsgewinn (NOI) für ganze Gebäude auf bis zu 10 Prozent. Auf der anderen Seite wollen wir jedem Büroangestellten Zugang zu einem kollaborativen und inspirierenden Arbeitsplatz bieten, der alle notwendigen technischen Anforderungen mit einem gemeinschaftsorientierten Ansatz erfüllt.

Das erste Projekt von infinitSpace in Deutschland - das "5YN3RGY" (Synergy) in Düsseldorf

Unter dem Label „beyond Aldgate Tower“ haben wir unser Konzept in London bereits erfolgreich im Aldgate Tower etabliert. In den deutschen Metropolregionen aktiv zu werden ist für uns eine logische Schlussfolgerung und wir tun dies mit einem ersten Projekt in Düsseldorf: Das Konzept wird in dem projektierten Bürogebäude "5YN3RGY" (sprich: "Synergy") in Düsseldorf auf 4.500 Quadratmetern umgesetzt. infinitSpace wird für den Projektentwickler und Bauherrn von 5YN3RGY, CODIC Development, auf Basis eines langfristigen Partnerschaftsvertrages eine Flex-Space-Infrastruktur als "White Label Brand" schaffen, vermarkten und auch das Design, das Marketing, die Kundenakquise, den Betrieb und das Community- und Eventmanagement übernehmen.

Unsere Expansion hat einen starken Fokus auf die großen Metropolregionen. Das 5YN3RGY in Düsseldorf als ersten Schritt für infinitSpace in Deutschland erfüllt alle Anforderungen und Voraussetzungen für eine erfolgreiche Partnerschaft zum beiderseitigen Nutzen.

 

Die Nutzungsrechte wurden The Property Post zur Verfügung gestellt von infinitSpace
Erstveröffentlichung: TPP, November 2022

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