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18.05.2022

Zukunftsorientierte ERP-Software

Sichere, effiziente und flexible Lösungen für die Immobilienwirtschaft

Dr.-Ing. Christian Westphal, CEO, Crem Solutions GmbH & Co.KG
Dr.-Ing. Christian Westphal

Die Anforderungen und somit auch Aufgabenstellungen an das Immobilienmanagement werden zunehmend komplexer - Eigentümer*innen, Investor*innen, Mieter*innen und Gebäudenutzer*innen stellen heute höchste Serviceanforderungen. Mit dieser zunehmenden Aufgabenvielfalt in der Immobilienverwaltung einhergehend mit einer voranschreitenden Digitalisierung erhöht sich die Komplexität des Digitalisierungsprozesses - moderne, zukunftssichere Softwarelösungen müssen mehr leisten, um die notwendigen Arbeitsprozesse in der Immobilienverwaltung sowie moderne Nutzer*innen- und Mieter*innenbedürfnisse abzudecken. Die Auswahl der richtigen, zukunftsausgerichteten ERP-Software zählt daher zu den entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Zukunft von Unternehmen in der Immobilienwirtschaft...

Sicherheit, Weiterentwicklung, Effizienz und Flexibilität sollten bei der Entscheidung für ein immobilienwirtschaftliches ERP-System höchste Priorität haben. Können eingesetzte Softwaresysteme aktuelle und individuelle Anforderungen nicht abdecken oder werden diese nicht marktorientiert weiterentwickelt, sollten Unternehmen über eine Veränderung ihrer Digitalisierungsstrategie nachdenken – und auch einen Softwarewechsel in ihre Gedankenspiele mit einbeziehen. Denn ohne den Einsatz einer stets zeitgemäßen Softwarelösung für das kaufmännische und technische Immobilienmanagement sind die zukünftigen Herausforderungen in der Branche kaum realisierbar.

Anforderungen an moderne Immobiliensoftware

Bei dem derzeit unruhigen Markt für immobilienwirtschaftliche ERP-Software ist die zukunftsfähige Ausrichtung einer eingesetzten ERP-Lösung - und auch die langfristige Strategie des Herstellers - daher entscheidend für die erfolgreiche digitale Weiterentwicklung bzw. Transformation im Immobilienmanagement. Eine Immobiliensoftware sollte den gesamten kaufmännischen und technischen Bereich des Immobilienmanagements abdecken und eine zukunftssichere sowie ganzheitliche Plattform darstellen, wobei sie stets weiterentwickelt wird und die Möglichkeiten der unproblematischen Anbindung bzw. Integration von wichtigen Erweiterungsmodulen und spezialisierten Softwarelösungen zulässt.

Ein offenes ERP-System liefert so die Basis, auf der alles aufbaut – von der Automatisierung wiederkehrender Prozesse zur Steigerung der Effizienz und der Entlastung von Mitarbeiter*innen, über die Integration der besten Lösungen für Einzelprozesse zur Erfüllung gestiegener Serviceanforderungen bis hin zur Umsetzung hoher Anforderungen an das Reporting und das dafür notwendige Datenmanagement.

Software und Anbieter – das Gesamtpaket muss stimmen

Erst ein Gesamtpaket aus einem entwicklungsfähigen Produkt und einem zuverlässigen Anbieter mit kundennahem Service macht eine Software für das Immobilienmanagement letzten Endes zukunftssicher. Bei der Auswahl eines neuen ERP-Systems sollte neben dem Funktionsumfang sowie der Bedienerfreundlichkeit der Softwarelösung demnach auch genau auf den künftigen Anbieter der Softwarelösung geachtet werden. Aspekte, wie gute Beratung, persönliche Ansprechpartner*innen und Vertrauen spielen beim Wechsel einer Immobiliensoftware eine wichtige Rolle. Ziel ist es, das beste Gesamtpaket aus Software und Anbieter für ein Unternehmen auszuwählen.

Herausforderung Softwarewechsel

Wird ein Softwarewechsel notwendig, gilt es die individuellen Anforderungen im Detail zu analysieren. Denn jeder Wechselprozess ist anders, da jedes Immobilienunternehmen unterschiedliche Bedürfnisse und Ausgangssituationen mitbringt. Der Wechsel zu einer neuen Immobilienverwaltungssoftware bringt für die neuen Anwender*innen daher eine Reihe von Herausforderungen mit sich, die mit kompetenter Unterstützung, aufgebaut auf gesammelten Erfahrungen und Expertise, durch den neuen Anbieter aber gut zu meistern sind. Da es sich um kein kleines Unterfangen handelt, sind die Zweifel, diesen Schritt zu gehen mancherorts trotzdem oft groß - doch wie in vielen anderen Bereichen auch, sorgt jahrelange Erfahrung und eine seriöse Planung dafür, dass vermeidbare Risiken praktisch ausgeschlossen werden und der Wechselprozess sicher und zügig vonstattengehen kann. Die umfangreiche Praxis eines neuen Softwareanbieters in der Implementierung einer immobilienwirtschaftlichen Software bietet hier viele Sicherheiten.

Strukturierter Wechselprozess mithilfe kundenorientierter Softwarepartner

Kundenorientierte Softwareunternehmen bieten hier eine Reihe von Services, die einen Softwarewechsel so reibungslos wie möglich gestalten. Von der fundierten Planung über individuell zugeschnittene Konzeptionen bis hin zu einem transparenten und strukturierten Wechselprozess (inklusive eines bestmöglichen Datentransfers) kümmern sie sich ganzheitlich um die Neueinführung der ERP-Lösung. Ein derartiger Wechselprozess beinhaltet acht Phasen, die einen erfolgreichen Softwarewechsel ermöglichen und einen unkomplizierten Start in die tägliche Arbeit für die neuen Anwender gewährleisten.

Acht Phasen des Softwarewechsels

Phase 1: Vorlauf/Vorbereitung der Software-Einführung
Phase 2: Installation der Software
Phase 3: Organisationsworkshop - Basis für die individuelle Einrichtung der Softwarelösung
Phase 4: Individuelle Grundeinrichtung der Softwarestruktur
Phase 5: Datenübernahme
Phase 6: Testbetrieb und Schulungen
Phase 7: Produktivstart der Software
Phase 8: Betrieb

Wechselprozess ganzheitlich betrachten

Von der fundierten Planung über individuell zugeschnittene Konzeptionen und Sonderprogrammierungen für spezielle Prozesse in Immobilienunternehmen bis hin zu einem transparenten und strukturierten Wechselprozess muss die Einführung einer neuen Softwarelösung für das Immobilienmanagement ganzheitlich betrachtet werden - mit der Einhaltung der acht Phasen gehen Unternehmen derartige Wechselprojekte gemeinsam mit ihren Softwarepartnern strukturiert an. Die Immobiliensoftware wird individuell auf die Anforderungen der Nutzer*innen zugeschnitten, die Daten werden optimal übergeben und die Bedienung der Software durch die Anwender*innen gewährleistet, sodass der Softwarewechsel so reibungslos wie möglich gestaltet wird.

Ein Schritt für die Zukunft

Da ein Wechsel zu einem etablierten Softwareanbieter für die Immobilienwirtschaft also relativ unkompliziert vollzogen werden kann, sollten Unternehmen in der Branche sich fragen, ob es dem Hersteller des aktuell genutzten Systems zutraut, es auf dem Weg der eigenen Digitalisierung bestmöglich zu unterstützen. Hier spielt nicht nur die Frage nach der Software eine Rolle, sondern auch - und vielleicht sogar viel mehr – das grundsätzliche Wertegerüst des Herstellers und der Umgang miteinander. Das Vertrauen in den Hersteller einer zukunftsfähigen ERP-Lösung, in seinen strukturierten Wechselprozess sowie in seine konstante Weiterentwicklung des Systems für stets aktuelle Prozesse und in den Ausbau von Schnittstellen zu spezialisierten Lösungen für Einzelprozesse ist mindestens so wichtig wie die Software selbst, um zukünftige Herausforderungen in der Immobilienbranche meistern zu können.
 

 

Die Nutzungsrechte wurden The Property Post zur Verfügung gestellt von Crem Solutions GmbH & Co.KG
Erstveröffentlichung: Blog der Crem Solutions, April 2022

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